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Aura-Farben im Alltag: Was deine Ausstrahlung über dich verrät

Aura-Farben zeigen, wie du wirkst – und können dir helfen, deine Wohnung stimmiger zu gestalten. Erfahre, was die Farben bedeuten und wie du sie ganz praktisch einsetzt.

Aura-Farben im Alltag: Was deine Ausstrahlung über dich verrät

Aura-Farben verstehen und in dein Zuhause holen

Aura-Farben klingen erst einmal etwas geheimnisvoll, sind aber im Kern eine einfache Idee: Deine Ausstrahlung wird als farbiges Feld um deinen Körper beschrieben. Jede Farbe steht für bestimmte Stimmungen und Eigenschaften – und genau diese Wirkung kannst du auch ganz praktisch für deine Wohnung nutzen.

Wenn du weißt, welche Aura-Farbe gut zu dir passt, kannst du deine Räume so gestalten, dass sie sich stimmig und unterstützend anfühlen. Du musst dafür nicht tief in die Esoterik einsteigen. Es reicht, wenn du bereit bist, Farben bewusster wahrzunehmen und auszuprobieren, was sich für dich gut anfühlt.

Was eine Aura ist und warum die Farbe wichtig ist

Mit Aura ist ein feines Energiefeld gemeint, das deinen Körper umgeben soll. In der Esoterik geht man davon aus, dass dieses Feld aus mehreren Schichten besteht und sich je nach Stimmung, Gesundheit und Persönlichkeit verändert. Die Farbe deiner Aura wird dabei als Spiegel deiner inneren Verfassung verstanden.

Der Begriff kommt aus dem Griechischen, „ávra“ bedeutet so viel wie Hauch oder Luftzug. Im Alltag kannst du dir die Aura wie eine farbige Wolke vorstellen, die dich umgibt. Wenn du sehr angespannt bist, wirkt sie eher dunkel und schwer, wenn du innerlich ruhig bist, eher hell und klar. Du kennst das sicher: Manche Menschen betreten einen Raum und wirken sofort leicht und freundlich, andere eher drückend – genau diese Wirkung versuchen Aura-Farben zu beschreiben.

Je heller eine Aura-Farbe beschrieben wird, desto offener und zugänglicher wirkt ein Mensch auf andere. Helle Gelb- und Pastelltöne werden oft mit Leichtigkeit verbunden, während sehr dunkle Töne eher auf innere Blockaden hinweisen sollen. Das ist keine exakte Wissenschaft, aber eine hilfreiche Orientierung, wenn du dich mit deiner eigenen Stimmung und Ausstrahlung beschäftigen möchtest.

Was das für dein Zuhause bedeutet

Für deine Wohnung heißt das: Wenn du weißt, welche Farben dich stärken oder beruhigen, kannst du sie gezielt einsetzen. Du musst dafür nicht gleich alle Wände neu streichen. Oft reichen schon kleine Elemente in „deiner“ Aura-Farbe, damit sich ein Raum anders anfühlt.

Beispiele:

  • Wenn du dich schnell gestresst fühlst, können kühle Blautöne im Schlafzimmer helfen, etwa ein petrolfarbener Teppich oder dunkelblaue Vorhänge.
  • Wenn du dir mehr Energie wünschst, können wärmere Töne wie Terrakotta oder Senfgelb im Essbereich guttun, zum Beispiel als Stuhlpolster oder Tischläufer.

Wichtig ist, dass du die Wirkung im Alltag beobachtest. Wenn du merkst, dass dich ein knallrotes Poster im Arbeitszimmer eher nervös macht, darf es auch wieder gehen. Deine Räume dürfen sich mit dir verändern.

Wie du deine Aura-Farbe herausfinden kannst

Es gibt verschiedene Wege, um ein Gefühl für deine Aura-Farbe zu bekommen. Manche sind eher ruhig und nach innen gerichtet, andere ganz praktisch. Wichtig ist, dass du dir dafür ein paar Minuten Zeit nimmst und nicht zwischen Tür und Angel suchst.

Meditation und Selbstwahrnehmung

Such dir einen ruhigen Platz, zum Beispiel dein Sofa oder dein Bett. Setz dich bequem hin, schließe die Augen und konzentriere dich ein paar Minuten nur auf deinen Atem. Stell dir dann vor, du stehst vor einem weißen Hintergrund und um dich herum bildet sich langsam ein farbiges Feld. Welche Farbe taucht als erstes auf? Bleib bei dieser Farbe, auch wenn sie dich überrascht oder du sie „unpassend“ findest.

Schreib dir danach kurz auf, wie du dich gerade fühlst: eher ruhig, aufgeregt, traurig, neugierig, erschöpft? Oft passt die gefühlte Stimmung erstaunlich gut zur Farbe, die du gesehen hast. Wenn du zum Beispiel voller Tatendrang bist, zeigt sich häufig Rot oder Orange. Bei innerer Ruhe tauchen eher Grün oder Blau auf, bei Nachdenklichkeit und Sinnsuche öfter Violett.

Spiegel- und Hand-Test

Eine einfache Übung ist der Spiegel-Test. Stell dich vor einen möglichst großen Spiegel, der Hintergrund sollte neutral sein, also weiß oder dunkel. Richte deinen Blick auf den höchsten Punkt deines Kopfes und halte ihn dort etwa 30 bis 40 Sekunden. Versuche, möglichst ruhig zu bleiben. Nach einer Weile können feine Farbschleier am Rand deines Körpers sichtbar werden.

Ähnlich funktioniert der Hand-Test: Halte deine Hand vor eine einfarbige Fläche, zum Beispiel eine weiße Wand oder einen hellen Schrank. Fixiere einen Punkt an deiner Hand, ohne den Blick schweifen zu lassen. Nach kurzer Zeit kannst du einen leichten Farbrand wahrnehmen. Diese Farben sind oft zart oder gemischt, nicht knallig wie Filzstifte.

Weitere Möglichkeiten und typische Stolperfallen

Wenn du neugierig bist und es genauer wissen möchtest, gibt es noch andere Wege:

  • Aura-Fotografie: In manchen Studios oder auf Messen werden spezielle Kameras angeboten, die deine Aura als Farbbild darstellen sollen. Das ist eher ein Erlebnis als eine Messung, kann dir aber neue Blickwinkel geben.
  • Auraleser: Es gibt Menschen, die sich darauf spezialisiert haben, Auren zu „lesen“. Sie beschreiben dir, welche Farben sie bei dir wahrnehmen und wie sie diese deuten.
  • Online-Tests: Im Netz findest du viele Fragebögen, die anhand deiner Antworten eine Aura-Farbe vorschlagen. Nutze sie als Anstoß zur Selbstreflexion, nicht als endgültige Wahrheit.

Typische Fehler dabei:

  • Zu viel Erwartung: Wenn du unbedingt eine „schöne“ Farbe haben willst, blendest du dein echtes Empfinden leicht aus.
  • Nur auf ein Ergebnis starren: Deine Aura kann sich verändern. Nimm eine Farbe lieber als Momentaufnahme wahr als als festes Etikett.

Wenn sich eine bestimmte Farbe über mehrere Tests und Situationen hinweg wiederholt, kannst du sie als deine aktuelle Haupt-Aura-Farbe betrachten. Und genau mit dieser kannst du dann in deiner Wohnung spielen.

Die Bedeutung der wichtigsten Aura-Farben

Jede Aura-Farbe wird mit bestimmten Eigenschaften verbunden. Fast immer gibt es eine helle Seite und eine eher herausfordernde. So wie bei Charakterzügen auch. Spannend wird es, wenn du erkennst, welche Facette du in deinem Alltag gerade stärker lebst.

Warme Aura-Farben: Rot, Orange, Gelb

Rot steht für Energie, Lebensfreude und Tatkraft. Menschen mit roter Aura werden oft als entschlossen, leidenschaftlich und mutig beschrieben. Gleichzeitig kann Rot aber auch auf innere Wut, Aggressivität oder starke Ungeduld hinweisen. Wenn du dich schnell aufregst oder oft unter Druck stehst, kann Rot sehr präsent sein.

In der Wohnung funktioniert Rot gut als Akzent: ein roter Wollteppich im Esszimmer, ein Bild mit roten Details über dem Sofa oder ein einzelner roter Stuhl am Esstisch. Zu viel Rot im Schlafzimmer, etwa eine knallrote Wand, kann dagegen unruhig machen und deinen Schlaf stören.

Orange wirkt gesellig, kreativ und optimistisch. Diese Aura-Farbe wird oft mit Menschen verbunden, die gerne unter Leuten sind, sich schnell begeistern und viele Ideen haben. Die Schattenseite: Hektik, Überforderung und Sprunghaftigkeit. Wenn du ständig etwas Neues anfängst, aber wenig fertig machst, passt Orange gut dazu.

Wohnlich kannst du Orange in warmen Tönen einsetzen, zum Beispiel als Terrakotta-Fliesen in der Küche, als Kissen in Apricot auf einem beigen Sofa oder als Stehleuchte mit orangem Schirm im Wohnzimmer. In sehr kleinen Räumen würde ich eher zu gedeckten Orangetönen wie Rost oder Kupfer raten, damit es nicht zu laut wird.

Gelb steht für Freude, Leichtigkeit und geistige Beweglichkeit. Eine gelbe Aura wird mit Humor, Optimismus und einem wachen Verstand verbunden. Gleichzeitig kann sie aber auch auf Oberflächlichkeit, Ziellosigkeit oder innere Unruhe hinweisen. Wenn du oft lachst, aber abends erschöpft und leer bist, kann Gelb in deiner Aura sehr stark sein.

In der Einrichtung funktionieren helle Gelbtöne wunderbar im Arbeitszimmer oder in der Küche: eine zitronengelbe Wand im Homeoffice, ein Senfgelb-Sessel in der Leseecke oder gelbe Bilderrahmen über einem weißen Sideboard. Vermeide sehr grelles Neongelb in Räumen, in denen du zur Ruhe kommen möchtest.

Kühle Aura-Farben: Grün, Blau, Violett

Grün gilt als Farbe der Natur, des Wachstums und der Heilung. Menschen mit grüner Aura wirken geerdet, ruhig und mitfühlend. Sie kümmern sich gern um andere und hören gut zu. Die Schwierigkeit: Sie stellen die Bedürfnisse anderer schnell über die eigenen und können sich innerlich auslaugen. Dumpfes, schmutziges Grün kann außerdem für Neid oder Missgunst stehen.

Für dein Zuhause ist Grün ein Geschenk. Es passt ideal ins Schlafzimmer oder in Leseecken: olivfarbene Bettwäsche, ein salbeigrüner Sessel am Fenster, Pflanzen in dunklen Tontöpfen auf einem Holzregal. Wenn du viel Stress hast, hilft ein klarer Grünton wie Salbei oder Tannengrün besonders, vor allem in Kombination mit Holz und Leinen.

Blau wird mit Klarheit, Ruhe und Vertrauen verbunden. Eine blaue Aura deutet auf Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit und eine eher nach innen gerichtete Art hin. Nach außen können Menschen mit viel Blau manchmal distanziert wirken, obwohl sie einfach nur viel nachdenken. Sie brauchen Rückzug, um ihre Energie zu halten.

In der Wohnung sind Blautöne ideal für Schlaf- und Arbeitszimmer. Ein dunkelblaues Kopfteil, Vorhänge in Petrol oder ein Teppich in Rauchblau schaffen Ruhe und Fokus. In sehr dunklen Fluren ohne Tageslicht kann zu viel Blau allerdings kühl und abweisend wirken – hier lieber mit warmem Holz und warmweißem Licht ausgleichen.

Violett oder Lila steht für Spiritualität, Intuition und innere Wandlung. Diese Aura-Farbe wird häufig bei Menschen beschrieben, die viel über Sinnfragen nachdenken, kreativ sind und stark nach innen fühlen. Gleichzeitig können sie sich von anderen abgrenzen und unnahbar wirken, weil sie so viel in ihrer eigenen Welt unterwegs sind.

Wohnlich eignet sich Violett für deine persönliche Rückzugszone: eine Meditations- oder Leseecke, ein kleiner Schminktisch oder ein kreativer Arbeitsplatz. Samtkissen in Aubergine auf einem grauen Sofa, ein Poster in Flieder über dem Bett oder eine Decke in Beerentönen bringen Tiefe, ohne den Raum zu erschlagen.

Neutrale und dunkle Aura-Farben: Braun, Weiß, Grau, Schwarz

Braun wird mit Bodenständigkeit, Fleiß und Zuverlässigkeit verbunden. Menschen mit brauner Aura packen an, übernehmen Verantwortung und bleiben dran. Wenn Braun sehr dunkel und schwer wirkt, kann es aber auch auf Gier, Geiz oder ein starkes Kontrollbedürfnis hindeuten.

In der Einrichtung begegnet dir Braun vor allem in Holz und Textilien: ein massiver Eiche-Esstisch, ein Nussbaumregal oder ein brauner Wollteppich. Das kann dir Halt geben, wenn du Stabilität suchst. Zu viel dunkles Braun in kleinen Räumen ohne viel Licht kann allerdings schnell drückend wirken – dann helfen helle Teppiche, weiße Wände und Glasflächen als Gegengewicht.

Weiß gilt als besonders klare, „reine“ Aura-Farbe. Sie steht für Harmonie, innere Ordnung und eine starke spirituelle Ausrichtung. Menschen mit weißer Aura wirken oft friedlich, offen und nicht wertend. In Deutungen wird Weiß fast ausschließlich positiv gesehen.

Im Zuhause ist Weiß ein guter Hintergrund: weiße Wände, Vorhänge aus weißem Leinen oder ein weißes Sofa lassen andere Farben atmen. Achte aber darauf, dass der Raum nicht steril wirkt. Weiß braucht Struktur, zum Beispiel durch Holz, Körbe aus Naturfasern oder grob gestrickte Decken.

Grau wird eher mit Erschöpfung, Krankheit oder innerer Kraftlosigkeit verbunden. Menschen mit grauer Aura sind oft stark gestresst, überlastet oder fühlen sich orientierungslos. Grau ist ein Zeichen dafür, dass Ruhe, Schlaf und Erholung gerade sehr wichtig wären.

In der Einrichtung kann Grau sehr edel wirken, etwa als Sofa in Mittelgrau, Betonoptik im Bad oder graue Fliesen im Flur. Wenn du dich aber ohnehin antriebslos fühlst, solltest du zu viel kühles Grau vermeiden und lieber mit warmen Tönen wie Sand, Beige oder Holz kombinieren.

Schwarz steht für Blockaden, Angst, Hass oder starke innere Verletzungen. Eine komplett schwarze Aura wird sehr negativ gedeutet, oft als Hinweis auf tief sitzende Themen, die noch nicht angeschaut wurden. In der Praxis tauchen eher dunkle Mischungen auf, etwa Rot-Schwarz oder Violett-Schwarz, die auf bestimmte Konflikte hinweisen sollen.

In Räumen wirkt Schwarz schnell dominant: eine schwarze Wand im kleinen Flur ohne Fenster kann erdrückend sein. Als Akzent ist Schwarz aber hilfreich, zum Beispiel als Metallgestell beim Couchtisch, schwarze Bilderrahmen oder eine schwarze Stehleuchte. Nutze Schwarz sparsam, um Klarheit zu schaffen, nicht um alles zu „verschlucken“.

Was eine „gute“ Aura ausmacht

Eine gute Aura heißt nicht, dass du nur helle Farben haben darfst. Gesund wirkt eine Aura dann, wenn sie lebendig, klar und nicht „schwer“ beschrieben wird. Auch kräftige Rottöne können stimmig sein, wenn du deine Energie gut lenkst und dich nicht ständig überforderst.

Die Basis für eine stimmige Aura ist ein stabiler innerer Zustand. Das klingt groß, meint aber sehr alltagstaugliche Dinge: ausreichend Schlaf, ehrliche Beziehungen, ein Alltag, der dich nicht dauerhaft überlastet. Wenn du innerlich ruhiger wirst, wirkt deine Ausstrahlung automatisch freundlicher – ganz unabhängig davon, ob du an Auren glaubst oder nicht.

Typische Stolperfallen im Alltag

Viele versuchen, ihre Ausstrahlung über äußere Dinge zu „reparieren“: neue Kleidung, mehr Make-up, noch eine Deko-Ecke. Das kann Spaß machen, löst aber keine inneren Spannungen. Wenn du dich dauerhaft erschöpft fühlst, bringt dir die schönste Einrichtung wenig.

Ein paar typische Fehler, die deine Aura eher belasten:

  • Dauerstress: ständig erreichbar, kein Feierabend, kein ruhiger Schlafplatz.
  • Überfüllte Räume: zu viele Möbel, zu viel Deko, nichts kann wirken.
  • Falsche Farben: grelle Rottöne im Schlafzimmer, obwohl du schlecht schläfst, oder zu viel kühles Grau, wenn du ohnehin antriebslos bist.

Praktische Gegenmaßnahmen können sehr klein sein: ein freigeräumter Nachttisch statt zehn Dekoobjekten, eine Kiste für lose Kabel, eine feste Schlafenszeit. Solche Details tun deiner Ausstrahlung oft mehr gut als große, anstrengende Veränderungen.

Wie dein Zuhause deine Aura unterstützen kann

Du kannst deine Wohnung bewusst so nutzen, dass sie dich im Alltag stärkt. Überleg dir zum Beispiel:

  • Wo du wirklich zur Ruhe kommst (Sofa, Bett, Sessel am Fenster) und ob die Farben dort eher sanft oder sehr laut sind.
  • Ob es einen Platz gibt, an dem du regelmäßig überfordert bist, etwa den Schreibtisch voller Papierstapel oder die überladene Garderobe.

Wenn du an diesen Punkten ansetzt, verändert sich oft auch deine Stimmung. Ein klarer Schreibtisch mit wenigen, bewusst gewählten Dingen in beruhigenden Farben wie Salbeigrün oder Sand wirkt ganz anders als eine bunte Zettelwand im Chaos.

Aura-Farben in dein Zuhause integrieren

Wenn du deine Aura-Farbe kennst oder zumindest eine Tendenz spürst, kannst du sie gezielt in deine Räume holen. Es geht nicht darum, alles perfekt durchzuziehen. Wichtiger ist, dass du dich wiedererkennst, wenn du deine Wohnung betrittst.

Farben nach Aura-Typ einsetzen

Ein paar Ideen, wie du typische Aura-Farben wohnlich nutzen kannst:

  • Rote Aura: Setz Rot sparsam als Akzent ein, zum Beispiel als Kissen auf einem grauen Sofa, als Bild mit roten Details oder als Stuhl im Essbereich. Rot wirkt schnell dominant, daher lieber in Räumen, in denen Aktivität gewünscht ist, etwa Küche oder Esszimmer.
  • Orange Aura: Orange passt gut in gesellige Zonen wie Wohnzimmer oder Essbereich. Ein Teppich in Terrakotta, Vorhänge in warmem Apricot oder eine Tischlampe mit orangem Schirm bringen Wärme, ohne zu grell zu sein.
  • Gelbe Aura: Helle Gelbtöne funktionieren gut im Arbeitszimmer oder in der Küche. Eine zitronengelbe Wand, ein Senfgelb-Sessel oder gelbe Bilderrahmen können deine geistige Wachheit unterstützen.
  • Grüne Aura: Grün ist ideal für Schlafzimmer oder Leseecken. Olivfarbene Bettwäsche, ein salbeigrüner Sessel oder viele Pflanzen in Tontöpfen schaffen Ruhe.
  • Blaue Aura: Blautöne wirken beruhigend und klar. Ein blaues Kopfteil, dunkelblaue Vorhänge oder ein Teppich in Petrol passen gut in Schlaf- oder Arbeitszimmer.
  • Violette Aura: Violett eignet sich für deine persönliche Rückzugszone: eine Meditations- oder Leseecke, ein kleiner Schminktisch oder ein Atelier. Samtkissen in Aubergine, ein Poster in Flieder oder eine Decke in Beerentönen bringen Tiefe.

Checkliste für die Umsetzung

Damit du nicht den Überblick verlierst, hilft dir eine kleine Checkliste:

  1. Haupt-Aura-Farbe wählen: Welche Farbe taucht bei dir immer wieder auf (Test, Meditation, Gefühl)? Schreib sie dir auf.
  2. Raum festlegen: Wo verbringst du am meisten Zeit, wo brauchst du Unterstützung (Schlaf, Fokus, Geselligkeit)? Wähle einen Raum als Start.
  3. Intensität bestimmen: Wandfarbe, Möbelstück oder nur Textilien? Wenn du unsicher bist, starte mit kleineren Elementen wie Kissen, Decken oder Bildern.
  4. Materialien auswählen: Baumwolle, Leinen, Holz, Metall – was passt zu dir? Eine grüne Leinenbettwäsche wirkt anders als ein grüner Lackstuhl.
  5. Gegencheck machen: Verstärkt die Farbe dein aktuelles Thema oder gleicht sie es aus? Bei Schlafproblemen eher Blau oder Grün statt Rot, bei Antriebslosigkeit eher warme Töne wie Terrakotta oder Senfgelb.

Starte immer mit einem Raum und wenigen Teilen, zum Beispiel zwei Kissen, einem Poster und einer Decke. So merkst du schnell, ob sich die Farbe für dich richtig anfühlt oder ob du nachjustieren möchtest.

Farben bewusst kombinieren und typische Fehler vermeiden

Auch wenn eine Aura-Farbe im Mittelpunkt steht, wohnst du entspannter, wenn du sie mit anderen Tönen kombinierst. Reine Buntheit ohne Ruhepol wirkt schnell anstrengend, vor allem in kleinen Wohnungen.

Harmonische Kombinationen

Ein paar bewährte Kombinationen, die in vielen Wohnungen gut funktionieren:

  • Rot + Beige + Holz: Für lebendige, aber nicht aggressive Wohn- oder Esszimmer. Zum Beispiel ein roter Teppich, beige Sofakissen und ein Esstisch aus Eiche.
  • Orange + Sand + Weiß: Für warme, freundliche Räume. Etwa ein Sofa in Sand, orangefarbene Kissen und weiße Vorhänge.
  • Gelb + Grau + Weiß: Für Arbeitszimmer oder Küchen, in denen du konzentriert, aber nicht verkrampft sein möchtest.
  • Grün + Braun + Creme: Für ruhige Schlafzimmer oder Leseecken. Ein grünes Plaid, ein brauner Sessel und cremefarbene Wände wirken sehr entspannt.
  • Blau + Weiß + Holz: Für klare, luftige Räume, zum Beispiel ein Schlafzimmer mit weißer Bettwäsche, blauem Teppich und hellem Holzbett.
  • Violett + Grau + Messing: Für gemütliche Ecken mit etwas Tiefe. Graues Sofa, violette Kissen, kleine Messingdetails in Lampen oder Bilderrahmen.

Weiß und helle Naturtöne sind gute Partner, wenn du unsicher bist. Sie geben deiner Aura-Farbe Raum, ohne mit ihr zu konkurrieren.

Häufige Fehler bei Aura-Farben in der Wohnung

Was du möglichst vermeiden solltest:

  • Zu viel Sättigung: Eine komplett rote oder orangefarbene Wand im Schlafzimmer kann dich eher aufdrehen als beruhigen.
  • Zu viele starke Farben auf einmal: Rot, Violett und Gelb in einem kleinen Raum wirken schnell unruhig. Besser eine Hauptfarbe und maximal eine zweite Akzentfarbe.
  • Falscher Raum für die Aura-Farbe: Schwarz oder sehr dunkle Töne im Flur können drückend wirken, vor allem, wenn wenig Tageslicht da ist.

Wenn du merkst, dass du dich in einem Raum unwohl fühlst, beobachte einmal bewusst die Farben. Oft reicht es, ein, zwei sehr dominante Teile auszutauschen, damit der Raum wieder „atmen“ kann. Das kann ein knalliger Teppich sein, eine zu dunkle Gardine oder ein wuchtiger Schrank in der falschen Ecke.

Deine Aura stärken und Räume als Unterstützung nutzen

Deine Aura und dein Zuhause hängen enger zusammen, als es auf den ersten Blick wirkt. Wenn du innerlich klarer wirst, räumst du oft automatisch auch im Außen auf. Und umgekehrt kann ein geordneter, farblich stimmiger Raum dir helfen, innerlich ruhiger zu werden.

Kleine Alltagsrituale für eine klarere Ausstrahlung

Du musst dein Leben nicht komplett umkrempeln. Schon kleine Gewohnheiten können viel bewirken:

  • Morgens lüften und Licht hereinlassen, bevor du dein Handy in die Hand nimmst. Das klärt die Luft und auch deinen Kopf.
  • Ein fester Platz für Dinge, die sonst herumliegen: eine Schale für Schlüssel, eine Box für Post, ein Korb für Ladekabel.
  • Ein ruhiger Abendbereich: Im Schlafzimmer keine grellen Farben, lieber gedämpftes Licht und ruhige Töne wie Salbeigrün, Sand oder Hellgrau.

Du kannst dir auch ein kleines Ritual mit deiner Aura-Farbe überlegen: eine violette Decke, unter die du dich abends zum Lesen kuschelst, eine grüne Tasse für deinen Morgenkaffee oder eine blaue Kerze für deine Abendroutine. Wenn du deine Räume als Verbündete siehst, statt als Dauerbaustelle, verändert sich dein Blick auf deinen Alltag.

Und falls du deine Aura-Farbe noch nicht sicher kennst, kannst du trotzdem schon mit den Farben spielen, die dich spontan anziehen. Dein Gefühl ist dabei oft der beste Ratgeber – im Zweifel mehr wert als jeder Test.

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