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Saisonale Deko gelingt mit einer Grundausstattung, die das ganze Jahr bleibt, und wenigen Dingen, die mit der Jahreszeit wechseln: Zweige, Blüten, Früchte, Licht und ein, zwei Stoffe. Im Herbst kommen warme Töne und Kerzenlicht dazu, im Advent Tannengrün, an Silvester Glas und Gold, im Frühling Zwiebelblumen und blühende Zweige. Fang mit einer Vase und dem an, was draußen gerade wächst, und stell die Deko auf zwei oder drei feste Plätze statt überallhin.

Im Oktober steht ein Kürbis auf der Kommode, im Dezember kommt ein Kranz dazu, und im Januar liegen die Kugeln noch in einer Schale, weil der Karton schon im Keller ist. So wächst saisonale Deko meistens: Stück für Stück und ohne Plan. Leichter wird es, wenn du zwei Gruppen trennst, nämlich das, was das ganze Jahr bleibt, und das, was mit der Jahreszeit kommt und geht.
Zur ersten Gruppe gehören Vasen, ein Tablett, Windlichter, Kerzenhalter und ein Läufer in einer ruhigen Farbe. Zur zweiten gehört vor allem, was draußen wächst: Hagebutten im Herbst, Tannengrün im Advent, kahle und später blühende Zweige im Winter und Frühjahr. Wie Gruppen, Höhen und Abstände bei Deko grundsätzlich funktionieren, zeigt der Bereich Deko und Wände; mit den Jahreszeiten kommt vor allem die Frage dazu, wann etwas passt und wie lange es hält.
Die meisten Fragen drehen sich um vier Orte: den Esstisch, das Fenster, den Eingang und im Dezember den Baum. Soll im Advent die ganze Wohnung festlich werden, hilft der Überblick, wie du weihnachtlich dekorieren kannst, ohne dass jede Fläche voll wird. Die Tabelle zeigt, was im Lauf des Jahres wann dran ist und was die Natur dazu liefert.
| Zeitraum | Anlass | Was die Natur liefert | Farben, die oft dazukommen |
|---|---|---|---|
| September bis November | Herbst, Erntedank am ersten Sonntag im Oktober | Zierkürbisse, Hagebutten, Kastanien, Hortensien, Gräser, Zieräpfel | Rostrot, Senfgelb, Bordeaux, Olivgrün |
| Ende November bis 24. Dezember | Advent | Nordmann- und Nobilistanne, Kiefer, Zapfen, Eukalyptus, Ilex aus der Gärtnerei | Tannengrün mit Weiß, Rot oder Gold |
| 24. Dezember bis 6. Januar | Weihnachten und die Tage danach | Weihnachtsbaum, Amaryllis, Christrosen, Weihnachtsstern | Rot und Grün, Gold, Silber oder nur Weiß und Holz |
| 31. Dezember | Silvester | kaum Natur, dafür Glas, Metall und viel Licht | Schwarz, Gold, Silber, Nachtblau |
| Januar und Februar | Winter nach den Feiertagen | kahle Zweige, roter Hartriegel, Hyazinthen, erste Tulpen | Weiß, Grau, Grün, Holztöne |
| März bis Mai | Frühling und Ostern | Forsythie, Kirschzweige, Weidenkätzchen, Tulpen, Narzissen, Moos | Zartgrün, Gelb, Rosa, Hellblau |
| Juni bis August | Sommer | Gräser, Gartenblumen, Kräuter im Topf | Weiß, Blau und kräftige Blütenfarben |
Bei saisonaler Deko ist die schwierigste Frage nicht, was gerade passt, sondern womit du anfängst. Fang bei den Plätzen an: Zwei oder drei feste Orte reichen, etwa der Esstisch, ein Fensterbrett oder Sideboard und die Wohnungstür. Deko, die über viele kleine Flächen verteilt ist, wirkt unruhig, und beim Putzen hebst du jedes Teil einzeln hoch.
Danach kommt die Grundausstattung, also das, was du schon hast. Eine hohe Glasvase, ein Tablett, zwei oder drei Windlichter und ein Läufer tragen jede Jahreszeit, nur der Inhalt wechselt. Erst dann holst du das Material der Saison, und zwar zuerst aus der Natur, weil Zweige, Früchte und Blüten die Jahreszeit am deutlichsten zeigen und am wenigsten kosten.
Licht und Stoffe kommen als Nächstes. Von November bis Januar wird es am späten Nachmittag dunkel, und dann bestimmt das Licht die Stimmung stärker als jede Figur; wie du Leuchten und Kerzen im Raum verteilst, erklärt der Bereich Licht und Lampen. Kissenhüllen, Servietten und ein Läufer in der Farbe der Saison holen den Wechsel in den Raum, und erst wenn danach noch etwas fehlt, lohnt sich ein Kauf.
| Grundausstattung | Herbst | Advent und Winter | Frühling |
|---|---|---|---|
| Hohe Glasvase | Hagebuttenzweige oder Hortensien | Kiefer, Tannengrün, roter Hartriegel | Kirschzweige, Forsythie, Tulpen |
| Tablett oder Holzbrett | Zieräpfel, kleine Kürbisse, Kerzen | Kerzen, Zapfen, Moos | Hyazinthen in Gläsern, Eier, Moos |
| Windlichter und Gläser | Kastanien oder Eicheln rund um ein Teelicht | Tannengrün rund um eine Stumpenkerze | Traubenhyazinthen mit Zwiebel und Moos |
| Kerzenhalter | Kerzen in Rostrot oder Senfgelb | Weiß, Rot oder Gold, an Silvester auch Schwarz | Weiß, Zartgrün oder helles Rosa |
| Läufer und Servietten | Leinen in Rost oder Oliv | Leinen in Weiß oder Tannengrün, Samt | Leinen in Weiß, Salbei oder Gelb |
| Bodenvase | Gräser oder Zweige mit Laub | Kiefernzweige oder kahle Äste mit Lichterkette | blühende Äste oder Birkenzweige |
| Kissenhüllen | Cord und Wolle in warmen Tönen | Strick und Samt | Leinen und Baumwolle in hellen Tönen |
Herbstdeko zeigt nach draußen: Was auf dem Tisch liegt, hing vor ein paar Tagen noch am Strauch oder lag unter dem Baum. Das Schöne daran ist der Preis, denn Hagebutten, Kastanien, Eicheln und bunte Blätter findest du auf jedem Spaziergang. Kleine Mengen für den eigenen Bedarf darfst du in der freien Landschaft mitnehmen, in Naturschutzgebieten nicht und in fremden Gärten oder Parks nur mit Erlaubnis.
Drinnen ändern sich im Herbst vor allem zwei Dinge: Die Farben werden wärmer, und das Licht geht früher an. Rostrot, Senfgelb, Bordeaux und ein gedecktes Olivgrün passen zu vielen Einrichtungen, weil sie in Holz, Leder und Wolle ohnehin vorkommen; welche Töne sich mit deinen Wänden vertragen, zeigt der Bereich Farben für die Wohnung. Zwei Kerzen und eine kleine Leuchte auf dem Sideboard tun im Oktober mehr für die Herbstdekoration als ein dritter Kürbis.
Eine Kombination, die auf fast jedem Sideboard funktioniert: drei Zierkürbisse in Senfgelb und Cremeweiß auf einem dunklen Holzbrett, daneben ein hoher Glaszylinder mit Hagebuttenzweigen und eine Kerze in Rostrot. Die Kürbisse bringen die Farbe, die Zweige die Höhe und die Kerze das Licht am Abend.
Auf Bildern wirkt Herbstdeko oft üppig, weil für das Foto alles andere vom Tisch geräumt wurde. Im Alltag wird der Esstisch gebraucht, darum funktioniert ein Tablett mit wenigen Früchten besser als ein breites Arrangement, und in die Vase kommen Hagebuttenzweige, Hortensien zum Trocknen oder Gräser. Draußen kommen Regen und Frost dazu; wie du Stufen und Tür im Herbst schmückst, zeigt der Beitrag zur Herbstdeko am Hauseingang.
| Material | Hält drinnen etwa | So hält es länger | Achtung |
|---|---|---|---|
| Zierkürbisse | Wochen bis Monate, je nach Sorte und Raumwärme | kühl und trocken stellen, nur unbeschädigte Stücke nehmen | nicht essbar; eine weiche Stelle breitet sich schnell aus |
| Hagebuttenzweige | frisch ein bis zwei Wochen, danach als Trockenzweig | Wasser alle zwei bis drei Tage wechseln | die Früchte schrumpeln beim Trocknen und werden dunkler |
| Kastanien und Eicheln | glänzen wenige Tage, dann werden sie matt | offen in eine Schale legen, nicht in geschlossene Gläser | feucht eingeschlossen schimmeln sie; Rosskastanien sind für Hunde giftig |
| Buntes Laub | frisch ein bis zwei Tage, dann rollt es sich ein | zwischen Zeitungspapier unter schweren Büchern pressen | gepresste Blätter behalten die Farbe, werden aber brüchig |
| Hortensien | getrocknet viele Monate | in wenig Wasser stellen und eintrocknen lassen | erst schneiden, wenn sich die Blüten am Strauch ledrig anfühlen |
| Gräser und Pampasgras | trocken viele Monate | fern von Heizkörper und Zugluft aufstellen | Pampasgras verliert Fasern, vorher draußen ausschütteln |
| Zieräpfel und Quitten | mehrere Wochen in einem kühlen Raum | nebeneinander legen, nicht stapeln | reifes Obst lässt Schnittblumen daneben schneller welken |
Mit dem ersten Advent, der immer zwischen dem 27. November und dem 3. Dezember liegt, kommt das meiste Grün des Jahres ins Haus; viele warten damit bewusst bis nach dem Totensonntag eine Woche vorher. Fast jede Adventskranz-Inspo zeigt den Kranz bei Tageslicht und von schräg oben. Bei dir steht er zwischen Obstschale und Zeitung, und meistens siehst du ihn abends, wenn nur die Kerzen brennen.
Beim Design zählt deshalb zuerst der Platz. Ein runder Kranz mit 30 bis 35 Zentimetern Durchmesser braucht in der Tischmitte mehr Raum, als zwischen zwei Gedecken bleibt; auf einem schmalen Tisch passt eine längliche Form besser, die du auf einem Brett selbst bauen kannst. Hängt der Kranz über dem Tisch, bleibt die Fläche frei, dafür braucht er einen tragfähigen Haken in der Decke, und wie das sicher hält, erklärt der Beitrag zum Adventskranz zum Aufhängen.
Der klassische Kranz aus Tannengrün ist längst nicht mehr die einzige Form. Minimalistisch heißt meist vier Kerzen auf einem Metallring oder Teller mit wenig Grün, modern mit Holz eine Baumscheibe oder ein Brett als Unterlage, und festlich wird es mit Gold, Samtband oder gedecktem Rosa. Die Ideen für den Adventskranz zeigen diese Formen nebeneinander, und wer etwas sucht, das nach Luxus aussieht, ohne kitschig zu werden, findet Beispiele bei den ausgefallenen Adventskränzen.
Moderne Adventsgestecke im Glas lösen das Platzproblem auf kleinen Flächen: Ein Glaszylinder mit einer Stumpenkerze, darunter Moos, Zapfen und ein paar Zweige, braucht kaum mehr Fläche als eine Untertasse. Wähle das Glas so weit, dass zwischen Flamme und Glaswand mehrere Zentimeter Luft bleiben, sonst wird es heiß und kann springen. Trockenes Material gehört nicht an die Flamme, und mit einer LED-Kerze bist du auf der sicheren Seite.
| Form | Passt zu | Worauf du achten musst |
|---|---|---|
| Klassisch rund aus Tannengrün | großem Esstisch, Couchtisch, Sideboard | trocknet in Heizungsluft aus; Kerzen nie bis ins Grün herunterbrennen lassen |
| Minimalistisch auf Metallring oder Teller | kleinen Flächen und klarer Einrichtung | Kerzenhalter mit Dorn oder Tülle, damit nichts kippt |
| Holz modern: Baumscheibe oder Brett | Eiche, Leinen, Weiß und Grau | Wachs zieht ins Holz ein, darum Untersetzer unter jede Kerze |
| Gold modern | dunklen Wänden, Samt, festlichem Geschirr | mit einem Metallton bleibt es ruhig; wer mischt, wiederholt Gold und Silber an anderer Stelle |
| Rosa modern | hellen Räumen, Weiß und Salbeigrün | gedecktes Altrosa mit Grün wirkt ruhiger als kräftiges Pink |
| Länglich auf Brett oder Tablett | schmalem Esstisch und Fensterbank | rund zehn Zentimeter zwischen brennenden Kerzen |
| Hängend über dem Tisch | Tischen, die jeden Tag gebraucht werden | tragfähiger Deckenhaken; Kerzen mit genug Abstand zur Decke |
| Modernes Adventsgesteck im Glas | Fensterbank, Beistelltisch, Flur | Luft rund um die Flamme, trockenes Material weg von der Kerze |
| Weihnachtskranz ohne Kerzen | Tür, Wand oder Tisch über die Feiertage | aus Nobilis oder Eukalyptus hält er bis in den Januar |
Weihnachtsdeko hat bei vielen einen eigenen Karton im Keller, und genau das macht sie schwierig. Was sich über Jahre angesammelt hat, passt selten zusammen, und alles auf einmal aufzustellen, macht die Wohnung voll statt festlich. Wähle zwei oder drei Farben und ein Material, das sich wiederholt, etwa Glas, Holz oder Messing; was nicht dazupasst, bleibt dieses Jahr im Karton.
Beim Baum gilt dasselbe. Ein Christbaum, der modern geschmückt wirkt, hat meist weniger Farben, nicht weniger Schmuck: Christbaumkugeln in einem Ton, matt und glänzend gemischt, dazu eine warmweiße Lichterkette, die als Erstes an den Baum kommt, weil sie sich zwischen den Kugeln kaum noch verlegen lässt. Wie du dabei Schritt für Schritt vorgehst, steht im Beitrag zum Tannenbaum schmücken, und welche Farben und Materialien gerade gefragt sind, zeigt der Überblick über Trends bei der Weihnachtsdeko.
Elegant, schlicht oder ausgefallen ist Geschmackssache, aber jede Richtung folgt ihrer eigenen Regel. Elegante Weihnachtsdeko kommt mit wenigen Farben und echten Materialien wie Samt, Glas und Kerzenlicht aus, schlichte Weihnachtsdeko lässt zusätzlich viel Fläche frei und bleibt bei Grün, Weiß und Holz. Bei ausgefallener Weihnachtsdeko trägt ein einziges ungewöhnliches Stück den Raum, nicht viele.
Am Kamin gelten eigene Regeln: Über einem Feuer, das brennt, trocknet Tannengrün in wenigen Tagen aus, und Girlanden auf dem Sims hängen mitten in der aufsteigenden Wärme. Die Deko am Kamin braucht deshalb Abstand zur Öffnung und LED statt echter Kerzen. Im Schlafzimmer reichen eine Lichterkette und ein paar Zweige, weil Kerzen neben dem Bett zu leicht weiterbrennen, wenn du einschläfst; Ideen dafür sammelt der Beitrag zum weihnachtlich dekorierten Schlafzimmer.
| Grün | Aussehen und Duft | Im warmen Raum | Gut für |
|---|---|---|---|
| Nordmanntanne | weiche, dunkelgrüne Nadeln, kaum Duft | sehr nadelfest | Weihnachtsbaum, Vase, Tischdeko mit Tannenzweigen |
| Nobilistanne | steife, blaugrüne Nadeln | hält lange, auch ohne Wasser | Adventskranz, Türkranz, Gestecke |
| Fichte | kurze, spitze Nadeln, kräftiger Harzduft | nadelt im Warmen schnell | draußen oder nur wenige Tage drinnen |
| Blaufichte | stechende, blaugraue Nadeln | hält länger als Fichte, sticht aber beim Schmücken | Kübel vor der Tür, große Bodenvasen |
| Kiefer | lange Nadeln, harziger Duft | hält gut, auch in der Vase | Bodenvase, Tischgirlande |
| Eukalyptus | rundliche, graugrüne Blätter, frischer Duft | trocknet langsam ein und bleibt dabei ansehnlich | moderne Kränze, Mischung mit Tannengrün |
| Ilex | glänzende, stachelige Blätter, rote Beeren | hält in der Vase gut | roter Akzent; Beeren sind giftig, wild wachsende Stechpalmen stehen unter Schutz |
Silvesterdeko hat weniger feste Regeln als Weihnachten, und das macht sie einfach: Fast alles, was du brauchst, steht seit dem Advent ohnehin in der Wohnung. Nimm Rot und die Weihnachtsfiguren weg, lass Lichterketten, Kerzen, Glas und Gold oder Silber stehen, und der Raum wechselt das Fest. Schwarz, Gold und Weiß mit geometrischen Mustern erinnern an den Art Deco der Zwanzigerjahre und passen zu einem Abend, der um Mitternacht seinen Höhepunkt hat.
Den Tisch bestimmt an Silvester oft das Essen. Steht ein Raclette oder ein Fondue in der Mitte, bleibt für die Silvester-Tischdeko nur der Rand: Servietten, Tischkarten, Teelichter in Gläsern an den Tischenden und Schmuck, der über dem Tisch hängt, statt darauf zu liegen. Papier, Konfetti und Tannengrün gehören nicht neben heiße Pfännchen und Fonduetöpfe, denn dort wird es heißer, als es aussieht.
Silvester-Accessoires wie Partyhüte, Tröten und Luftschlangen kommen erst kurz vor Mitternacht auf den Tisch; bis dahin reichen Glücksbringer neben den Gläsern, etwa ein Topf Glücksklee, kleine Schornsteinfeger, Hufeisen oder Marzipanschweinchen. Statt Bleigießen, das wegen des giftigen Bleis nicht mehr verkauft wird, gibt es Sets zum Wachsgießen. Bei einer Silvesterparty mit vielen Gästen steht die Deko am besten dort, wo niemand ein Glas abstellt: auf Fensterbank, Regal und Sideboard.
| Das hast du schon | An Silvester wird daraus | So geht es |
|---|---|---|
| Goldene oder silberne Christbaumkugeln | Tischmitte in einer Glasschale | Kugeln einer Farbe sammeln, rote weglassen, Teelichter in Gläsern dazustellen |
| Lichterkette | Licht in einer großen Vase oder Flasche | Kette locker hineinlegen, das Batteriefach hinter der Vase verstecken |
| Tannengrün ohne rote Beeren | Tischgirlande in Grün und Silber | mit silbernem Band und Glasperlen kombinieren, Kerzen nur in Gläsern daneben |
| Weiße Stumpenkerzen | Lichterreihe über die Tischmitte | auf einem schmalen Brett in eine Reihe stellen, rund zehn Zentimeter Abstand |
| Sterne aus Papier oder Metall | Deko für Fenster und Wand | goldene und weiße hängen lassen, rote abnehmen |
| Wecker oder Wanduhr | Mittelpunkt für den Countdown | die Zeiger auf kurz vor zwölf stellen |
Nach dem 6. Januar wirkt vieles, was im Dezember festlich war, plötzlich übrig. Die Frage, wann Weihnachtsdeko aufgestellt und wieder abgebaut wird, beantwortet jeder Haushalt anders: Manche räumen am Neujahrstag auf, viele am Dreikönigstag, und in katholisch geprägten Gegenden bleibt die Krippe oft bis Mariä Lichtmess am 2. Februar stehen. Eine Pflicht gibt es nicht, aber einen praktischen Grund für den Januar: Baum und Kranz sind dann so trocken, dass sie nadeln und leicht brennen.
Statt alles auf einmal abzuräumen, nimm zuerst das Rot, die Kugeln und die Sterne weg und lass Kerzen, Lichterketten, Holz und frisches Grün in der Vase noch ein paar Wochen stehen. So wird aus Weihnachtsdeko Winterdeko, und die Wohnung wirkt in den dunklen Wochen nicht plötzlich kahl. Wie dieser Übergang im Einzelnen aussieht, beschreibt der Beitrag über Deko nach Weihnachten.
Für die Tischdeko im Januar eignen sich Hyazinthen auf Zwiebelgläsern, Amaryllis, Christrosen und Zweige vom roten Hartriegel, die im grauen Licht leuchten. Im Februar kommen die ersten Tulpen, Ranunkeln und Weidenkätzchen dazu, und zum Valentinstag darf es auf dem Tisch auch rosa werden. Wer lieber selbst bastelt, findet Anleitungen für Tischdeko im Winter zum Selbermachen.
Frühlingsdeko ist das Gegenteil der Herbstdeko: Statt warmer, dunkler Töne holt sie Helligkeit und frisches Grün ins Haus, und statt Früchten stehen Zwiebelblumen und blühende Zweige im Mittelpunkt. Im Wohnzimmer reicht oft schon der Tausch der Kissenhüllen von Strick und Cord zu Leinen und Baumwolle in hellen Tönen; welche Stoffe sich wofür eignen, erklärt der Bereich Textilien. Holz verbindet die Frühlingsdeko mit dem, was ohnehin im Raum steht, etwa ein helles Brett als Unterlage für Töpfe oder Birkenzweige in der Bodenvase.
Gekaufte Dekoartikel für den Frühling, etwa Hasen aus Keramik oder Eier aus Holz, wirken in kleiner Zahl und neben echten Blüten am stärksten. Drei Keramikhasen auf der Fensterbank fallen auf, zwölf werden zur Sammlung.
Eine feste Grenze gibt es nicht. Meteorologisch beginnt der Frühling am 1. März, kalendarisch um den 20. März, und Tulpen aus dem Gewächshaus gibt es schon ab Januar. Viele stellen die ersten Frühlingsdeko-Ideen im Februar auf, sobald die Weihnachtsdeko ganz weg ist und die Tage spürbar länger werden.
Tulpen wachsen in der Vase weiter und drehen sich zum Licht, darum stehen sie am zweiten Tag anders als am ersten. Ein hoher, schmaler Glaszylinder gibt den Stielen Halt, und kaltes Wasser, das du alle zwei Tage wechselst, hält sie länger frisch. Narzissen geben nach dem Anschneiden einen Schleim ab, der anderen Blumen schadet: Lass sie einige Stunden allein im Wasser stehen, bevor sie zu den Tulpen kommen, und schneide sie danach nicht mehr an.
Wie Tulpen und Zweige zusammen in eine Vase finden, ohne dass die Zweige die Blüten erdrücken, zeigt der Beitrag zur Deko mit Tulpen und Ästen.
Ostern fällt immer auf einen Sonntag zwischen dem 22. März und dem 25. April, und mit ihm kommen Eier, Hasen und der Osterstrauß ins Haus. Für den Strauß schneidest du Forsythien- oder Kirschzweige, wenn die Knospen dick sind; im warmen Zimmer gehen sie je nach Zweig nach ein bis drei Wochen auf. Auf dem Tisch wirkt Osterdeko ruhiger, wenn die Eier in einer Farbfamilie bleiben, und Beispiele dafür sammeln die Ideen für die Ostertischdeko und die Seite zur modernen, eleganten Osterdeko.
Nach Ostern verschwinden Eier und Hasen, der Frühling bleibt. Lass Zweige, Moos und Blumen stehen und nimm nur die Osterzeichen weg, dann trägt die Deko bis in den Mai.
| Blume | Zeit | In der Vase | Tipp |
|---|---|---|---|
| Tulpen | Januar bis Mai | wachsen weiter und drehen sich zum Licht | hoher Zylinder, kaltes Wasser, die Vase ab und zu drehen |
| Narzissen | Februar bis April | geben Schleim ab, der anderen Blumen schadet | erst allein stehen lassen, danach nicht mehr anschneiden |
| Hyazinthen | Dezember bis April | duften stark, die Blüten sind schwer | auf einem Zwiebelglas ziehen, der Zwiebelboden knapp über dem Wasser |
| Ranunkeln | Januar bis Mai | öffnen sich über mehrere Tage | Stiele schräg anschneiden, Wasser oft wechseln |
| Traubenhyazinthen im Topf | Februar bis April | klein und blau, auch mit Zwiebel im Glas | nach der Blüte in den Garten oder Balkonkasten setzen |
| Primeln im Topf | Januar bis April | mögen es kühl | am kühlen Fenster halten sie länger als im warmen Wohnzimmer |
Zweige zeigen in jeder Jahreszeit etwas anderes: im Herbst Hagebutten und buntes Laub, im Advent Nadeln und Zapfen, im Winter kahle Linien und rote Rinde, im Frühjahr Knospen und Blüten. Darum lohnt sich eine Vase, die Äste tragen kann, mehr als jede Saisonfigur. Wie du große Äste sicher aufstellst und welche Formen im Raum funktionieren, zeigt der Beitrag zur Deko mit Ästen.
Für eine Bodenvase gibt es eine Faustregel aus der Floristik: Die Äste dürfen etwa eineinhalb- bis zweimal so hoch sein wie die Vase, dann wirken beide zusammen. Lange Äste brauchen Gewicht unten, und ein paar Handvoll Kies im Boden einer leichten Vase verhindern, dass sie kippt, wenn jemand vorbeistreift. Vor bodentiefen Fenstern und unter hohen Decken darf die Bodenvase mit Ästen ruhig bis über Kopfhöhe reichen.
Ob Zweige Wasser brauchen, hängt davon ab, was sie tun sollen. Blühen oder austreiben können sie nur in Wasser, das du alle zwei bis drei Tage wechselst; kahle Äste, Korkenzieherweide und Trockengräser halten trocken über Monate. Schneide die Enden mit einer scharfen Schere schräg an, statt sie zu quetschen, wie es früher oft empfohlen wurde, denn zerdrückte Leitungsbahnen nehmen weniger Wasser auf.
| Zweig | Zeit | Wasser | Was passiert |
|---|---|---|---|
| Hagebutte | September bis November | erst mit, später ohne | die Früchte bleiben rot und schrumpeln langsam |
| Eiche oder Ahorn mit Laub | Oktober | mit Wasser | die Blätter rollen sich nach einigen Tagen ein und fallen ab |
| Kirsche | Schnitt am 4. Dezember oder ab Februar | mit Wasser, im Warmen | blüht nach etwa drei Wochen |
| Roter Hartriegel | Dezember bis März | mit Wasser | leuchtend rote Rinde, hält in der Vase wochenlang |
| Korkenzieherweide | das ganze Jahr | ohne Wasser | die gedrehten Äste halten trocken; in Wasser bilden sie Wurzeln |
| Forsythie | Februar bis April | mit Wasser | gelbe Blüten nach ein bis drei Wochen, danach Blätter |
| Birke | März bis Mai | mit Wasser | zartes Grün und Kätzchen; bei Pollenallergie lieber nicht |
| Eukalyptus | das ganze Jahr aus dem Blumenladen | erst mit, dann ohne | trocknet ein und behält dabei weitgehend Form und Farbe |
Auf dem Esstisch hat Deko einen Gegner: das Essen. Für ein Gedeck rechnet man etwa 60 Zentimeter Breite und 40 Zentimeter Tiefe, auf beiden Seiten des Tisches zusammen also 80 Zentimeter. Bei einem Tisch von 100 Zentimetern Breite bleiben in der Mitte rund 20 Zentimeter für Deko, bei 90 Zentimetern nur noch zehn.
Daraus folgt die wichtigste Regel für jede Tischdekoration, ob Herbstdeko auf dem Esstisch, moderne Weihnachtstischdeko oder Ostereier in Moos: lang und schmal statt rund und breit. Ein Läufer, eine Reihe Teelichter oder ein schmales Gesteck passen in den Streifen, ein runder Kranz mit 35 Zentimetern Durchmesser muss zum Essen weichen. Kommen Schüsseln auf den Tisch, steht die Deko am besten auf einem Tablett, das mit einem Griff an das Tischende wandert.
Die Höhe ist die zweite Grenze. Im Sitzen liegen die Augen etwa 40 bis 50 Zentimeter über der Tischplatte, je nach Körpergröße und Stuhl, und Deko unter etwa 30 Zentimetern lässt das Gesicht gegenüber frei. Wer Höhe möchte, nimmt etwas Schmales, durch das man hindurchsieht: einzelne Zweige, dünne Stabkerzen oder eine weihnachtlich dekorierte Etagere, die auf kleiner Grundfläche nach oben geht.
An Weihnachten lohnt es sich, zwei Fälle zu trennen: die Weihnachtsdeko für den Tisch in den Adventswochen, die den Alltag aushalten muss, und den festlich gedeckten Weihnachtstisch am Heiligabend, auf dem für einen Abend fast alles erlaubt ist, solange das Essen Platz hat. Zu Ostern bringt eine gefaltete Serviette auf jedem Teller mehr als ein weiteres Gesteck, und wie das gelingt, zeigt die Anleitung zum Servietten falten für Ostern.
| Anlass | In die Mitte | Farben | Worauf du achten musst |
|---|---|---|---|
| Herbst | Tablett mit Zieräpfeln, kleinen Kürbissen und Kerzen | Rostrot, Senfgelb, Oliv | Obst nicht direkt neben Schnittblumen |
| Advent | längliches Gesteck oder Kranz auf einem Brett | Tannengrün mit Weiß, Rot oder Gold | rund zehn Zentimeter zwischen brennenden Kerzen |
| Heiligabend | Tannenzweige, Kerzen in Gläsern, Platzkarten | Rot und Grün oder Weiß und Gold | Platz für Schüsseln einplanen, Deko an die Enden |
| Silvester | Teelichter, Glasschale mit Kugeln, Glücksklee | Schwarz, Gold, Silber | nichts Brennbares neben Raclette oder Fondue |
| Januar | Hyazinthen auf Zwiebelgläsern, weiße Kerzen, Holz | Weiß, Grün, Naturtöne | Hyazinthen duften stark, beim Essen kann das stören |
| Februar | Tulpen im Glas, Ranunkeln, Weidenkätzchen | Zartgrün, Rosa, Weiß | Tulpen wachsen weiter, die Vase nicht zu niedrig wählen |
| Ostern | Eier in Moos auf einem Brett, Zweige im Glas | Pastell oder Naturtöne | ausgeblasene Eier rollen, eine Mulde im Moos hält sie |
| Geburtstag im Frühling | mehrere kleine Gläser mit Ranunkeln, Tulpen und Kirschzweigen | Gelb, Rosa, Hellblau | viele kleine Vasen statt einer großen lassen Platz für den Kuchen |
Jedes Gedeck braucht etwa 60 mal 40 Zentimeter. Für Deko bleibt ein Streifen von rund 20 Zentimetern in der Mitte, auf einem 90 Zentimeter breiten Tisch nur die Hälfte davon.
Am Fenster wird Deko von zwei Seiten gesehen. Tagsüber steht sie von innen vor hellem Hintergrund und wirkt vor allem als Umriss; abends, wenn drinnen Licht brennt, wird jedes Fenster zu einer kleinen Schaufensterdekoration für die Straße. Moderne Fensterdekoration nutzt das mit wenigen Dingen in klarer Form, die von beiden Seiten funktionieren, etwa einem einzelnen Zweig, einer Reihe Gläser oder einem Stern aus Papier.
Wie viel ans Fenster passt, hängt vom Fenster ab. Kleine Fenster lassen sich am besten mit einem einzigen Element gestalten, damit kaum Licht verloren geht, während auf der breiten Fensterbank vor einem großen Fenster eine Gruppe in drei Höhen stehen darf. Bodentiefe Fenster haben keine Fensterbank, dort wandert die Deko auf den Boden: eine Bodenvase mit Ästen, eine Laterne oder im Frühling Töpfe mit Zwiebelblumen.
Unter vielen Fenstern sitzt der Heizkörper, und seine warme Luft lässt Schnittblumen und Tannengrün auf der Fensterbank schneller welken. Im Winter kommt Kondenswasser an der Scheibe dazu, das Papiersterne und Holz aufweicht, wenn sie das Glas berühren. Zum Aufhängen ohne Bohren eignen sich Saugnäpfe, eine Klemmstange am Fensterflügel oder Bänder an der Gardinenstange; weitere Ideen sammelt der Beitrag zum Fenster dekorieren.
| Fenster | Was passt | Worauf du achten musst |
|---|---|---|
| Kleines Fenster, schmale Fensterbank | ein Element: Vase mit einem Zweig oder ein hängender Stern | der Flügel muss aufgehen, ohne dass etwas herunterfällt |
| Fensterbank über dem Heizkörper | Trockenes: Zapfen, Gräser, Holz, LED-Kerzen | Schnittblumen welken hier schneller, keine Flammen unter Vorhängen |
| Großes Fenster mit breiter Fensterbank | eine Gruppe in drei Höhen auf einem Läufer | die Gruppe an eine Seite rücken, dann bleibt die Mitte hell |
| Bodentiefes Fenster | Bodenvase mit Ästen, Laterne, Töpfe in zwei Größen | bei einer Fenstertür den Weg nach draußen frei lassen |
| Fenster zur Straße | Lichterkette, Sterne, klare Silhouetten | abends sieht man von außen Umrisse, Kabel und Klebestreifen |
| Dachfenster | Deko am Rahmen oder an der Wand daneben | auf der schrägen Scheibe hält nichts, Rollo und Griff bleiben frei |
Draußen redet das Wetter mit, und Menschen mit Einkaufstaschen müssen vorbei. Am Hauseingang entscheidet deshalb zuerst der Weg: Was dort steht, darf niemanden zum Ausweichen zwingen, und im Mehrfamilienhaus müssen Treppenhaus und Fluchtwege frei bleiben. Ein Kranz an der eigenen Wohnungstür ist in den meisten Häusern üblich, für alles im Treppenhaus gilt die Hausordnung.
Im Advent hilft es, zwei Bereiche zu trennen: was vor der Haustür auf Stufen und Podest steht und was außen an der Haustür selbst hängt. Für den Kranz reicht ein Türkranzhalter, der über das Türblatt gehängt wird, aber prüf, ob die Tür danach noch dicht schließt. Eine große Laterne neben der Tür trägt den Eingang bis in den Januar, und wie sie weihnachtlich dekoriert wird, ohne dass Wind und Regen alles umwerfen, zeigt der Beitrag zur großen Laterne am Hauseingang.
Für Frühlingsdeko am Hauseingang draußen eignen sich Töpfe mit Hornveilchen, Traubenhyazinthen und Narzissen, die kalte Nächte vertragen; Primeln aus dem Gewächshaus holst du bei Nachtfrost besser kurz herein. Moderne Deko vor der Haustür kommt im Frühling mit wenigen großen Töpfen in einer Farbe aus statt mit vielen kleinen Figuren. Auf dem Balkon muss alles, was am Geländer hängt, sturmfest befestigt sein, und Ideen für den Dezember sammelt der Beitrag zur Weihnachtsdeko auf dem Balkon.
| Material | Bei Frost | Bei Regen | Tipp |
|---|---|---|---|
| Nordmann- und Nobilistanne | hält, Kälte verlängert die Haltbarkeit | unproblematisch | an sonnigen Südseiten trocknet es schneller aus |
| Zierkürbisse | werden matschig | Nässe von unten lässt sie faulen | auf Steine oder Holzlatten legen, bei Frost hereinholen |
| Besenheide | winterhart | unproblematisch | Knospenblüher behalten ihre Farbe bis in den Winter |
| Topferika | nicht winterhart | unproblematisch | nur bis zu den ersten Frostnächten draußen lassen |
| Unglasierte Terrakotta | kann springen, wenn sie nass ist | saugt Wasser auf | auf Topffüße stellen und auf die Angabe frostfest achten |
| Bänder aus Samt oder Papier | unproblematisch | saugen sich voll und verlieren die Form | draußen wetterfeste Bänder aus Kunstfaser nehmen |
| Lichterketten | unproblematisch, wenn für außen zugelassen | nur mit Schutzart IP44 oder höher | Zeitschaltuhr, Kabel nicht in Fenster oder Tür einklemmen |
| Kerzen in Laternen | unproblematisch | Wind löscht die Flamme, Wachs läuft aus | hohes Glas als Windschutz oder LED-Kerzen mit Timer |
Alles gleichzeitig aufstellen
Wer jede Saison den ganzen Karton auspackt, verteilt Deko über jede Fläche, und kein Stück fällt mehr auf. Zwei oder drei Plätze mit einer klaren Gruppe wirken stärker und sind nach der Saison schneller abgebaut.
Naturmaterial feucht einpacken
Getrocknete Kränze, Moos und Zapfen, die feucht in einen Karton kommen, sind im nächsten Jahr verschimmelt, und Glaskugeln ohne Polster zerbrechen beim ersten Umräumen. Lass Naturmaterial ganz trocknen, bevor du es verstaust, und wickle Glas einzeln in Papier.
Lichterketten für drinnen nach draußen hängen
Ohne Schutzart für außen vertragen Lichterketten weder Regen noch Tauwasser, und ein Kabel, das im Fensterrahmen eingeklemmt ist, wird mit jedem Schließen weiter beschädigt. Für draußen brauchst du IP44 oder höher und ein Verlängerungskabel, das für außen zugelassen ist.
Ein Gesteck, über das niemand hinwegsieht
Hohe, breite Arrangements sehen auf dem leeren Tisch gut aus und werden beim ersten Essen weggeräumt. Unter etwa 30 Zentimetern bleibt das Gesicht gegenüber frei, und eine lange, schmale Form passt zwischen die Gedecke.
Kürbisse direkt auf Holz legen
Ein Zierkürbis, der von unten weich wird, hinterlässt auf geöltem oder lackiertem Holz einen feuchten Fleck, den du erst beim Wegräumen siehst. Ein Teller, ein Korkuntersetzer oder ein Tablett darunter schützt die Fläche.
Moos und Ilex aus dem Wald holen
Manche Moose und die wild wachsende Stechpalme stehen unter Schutz, und abgerissenes Moos braucht Jahre, bis die Stelle wieder bewachsen ist. Nimm beides aus der Gärtnerei, dem Blumenladen oder dem eigenen Garten.
Nach Weihnachten muss nicht alles weg. In die Kiste kommt, was auf das Fest verweist: Kugeln, Sterne, Krippe, Adventskranz und …
Ein Adventskranz braucht vier Kerzen, aber weder Tanne noch eine runde Form: Ein Brett, ein Teller oder ein Metallring erfüllen …
Eine Frist gibt es nicht: In deiner Wohnung darfst du schmücken, wann du willst. Bewährt hat sich eine Reihenfolge nach …
Vor der Haustür zählt, was Regen, Frost und Wind übersteht: ein Kranz aus frischem Nadelgrün auf Augenhöhe, zwei Kübel links …
Weihnachtlich wirkt eine Wohnung durch wenige Signale, die man sofort erkennt: warmes Licht in Kerzenhöhe, frisches Grün, Textilien mit Struktur …
Ein Tannenbaum wirkt, wenn drei Dinge stimmen: Die Lichterkette reicht bis in die Tiefe, die Farben beschränken sich auf zwei …
Bei der Weihnachtsdeko zeichnen sich fünf Richtungen ab: Glanz am Baum, Textilien mit Struktur, Streifen und Karos, ein cremeweißer Tisch …
Ein Ast wird zur Deko, wenn du drei Dinge entscheidest: welches Holz, ob er hängt, steht oder an der Wand …
Herbstdeko am Hauseingang hält nur, wenn sie zu dem Wetter passt, das an deiner Tür herrscht: Unter einem Vordach funktionieren …
Ein Weihnachtstisch gelingt, wenn er zuerst als Esstisch funktioniert: etwa 60 Zentimeter Tischkante pro Gast, eine Mitte unter rund 30 …
Weihnachtsdeko an der Haustür außen hängt an drei Entscheidungen: woran sie hält, was sie an Regen, Sonne und Frost aushält …
Beim Dekorieren einer Etagere gilt: Schweres nach unten, Leichtes nach oben, echte Kerzen nur auf die oberste Platte. So steht …
Für den Ostertisch eignen sich vor allem drei Faltformen: der Hase, das Osternest und die Seerose mit einem Ei in …
Weihnachtsdeko auf dem Balkon muss Nässe, Frost und Wind aushalten und darf nicht herunterfallen. Fang mit einer Lichterkette für den …
Ein hängender Adventskranz braucht einen Haken, der das gewogene Kranzgewicht mit Reserve trägt, drei oder vier gleich lange Ketten aus …
Eine gute Ostertischdeko beginnt mit dem Maßband: Zwischen zwei Gedecken bleibt oft nur ein Streifen von 10 bis 25 Zentimetern …
Tulpen haben weiche Stiele, die sich zum Licht neigen. Verzweigte Äste im Hals der Vase halten sie aufrecht, weil sie …
Ein ausgefallener Adventskranz entsteht, wenn du genau einen Punkt änderst: die Form, das Material, die Farbe oder die Aufstellung. Dabei …
Ein länglicher Adventskranz trägt vier Kerzen in einer Reihe und passt dorthin, wo ein Kreis nicht hinpasst: auf Fensterbank, Sideboard …
Am Kamin entscheidet zuerst die Bauart, dann der Geschmack: Ein offener Kamin, ein Kaminofen und eine Konsole verlangen unterschiedliche Deko …
Eine große Laterne am Hauseingang trägt Weihnachtsdeko am besten, wenn sie seitlich der Tür steht, am Boden beschwert ist und …
Ein Fenster ist gut dekoriert, wenn Licht, Sichtschutz und Aussicht so verteilt sind, wie du den Raum nutzt. Fang mit …
Ein Weihnachtstisch funktioniert, wenn jeder Gast etwa 60 cm Breite hat, die Kerzenflammen niedrig oder weit über Augenhöhe stehen und …
Moderne, elegante Osterdeko kommt mit zwei Farben und einem Akzent aus, nutzt matte Oberflächen wie Keramik, Leinen und Holz und …
Ausgefallen wird Weihnachtsdeko, wenn ein Stück die Hauptrolle hat und alles andere ruhig bleibt: ein Baum aus Ästen, eine ungewöhnliche …
Schlichte Weihnachtsdeko entsteht aus zwei, höchstens drei Farben, aus Naturmaterial wie Zweigen und Holz und aus warmem Licht in kleinen …
Winterliche Tischdeko aus Naturmaterial entsteht an einem Nachmittag: ein schmaler Läufer, eine Gruppe aus Zweigen, Zapfen und getrockneten Orangenscheiben, dazu …
Ein Schlafzimmer wird weihnachtlich, wenn du Licht, Stoffe und Grün so einsetzt, dass sie abends ruhig bleiben: eine warmweiße Lichterkette …
Einen festen Termin gibt es nicht, aber zwei übliche Zeitpunkte: den Februar, sobald die Weihnachtsdeko abgebaut ist und die Tage spürbar länger werden, und den meteorologischen Frühlingsanfang am 1. März. Ein guter Übergang sind Tulpen, Hyazinthen und Zweige, die es schon im Januar gibt, denn sie passen noch zur Winterdeko und kündigen trotzdem den Frühling an.
So lange, wie sie dir gefällt; verbindliche Termine gibt es nicht. Üblich ist der 6. Januar, in katholisch geprägten Gegenden auch Mariä Lichtmess am 2. Februar. Praktisch entscheidet vor allem das Grün: Ein Baum oder Kranz, der seit Anfang Dezember im warmen Zimmer steht, ist im Januar so trocken, dass er nadelt und schnell Feuer fängt.
Nach Ostern verschwinden meist nur die Ostersymbole, also Eier, Hasen und Küken. Zweige, Moos, Tulpen und Narzissen dürfen bleiben und tragen die Deko bis in den Mai; sind die Kirschzweige verblüht, folgen Birkenzweige mit frischem Grün oder die ersten Gartenblumen. So wirkt die Wohnung nach dem Fest nicht leer, und du brauchst nichts Neues.
Nimm eine hohe, standfeste Vase und Zweige von Nordmanntanne, Nobilis oder Kiefer, die im warmen Raum lange halten. Schneide die Enden frisch und schräg an, stell sie in Wasser und wechsle es alle paar Tage. Ein paar Zapfen, eine dünne Lichterkette oder einzelne Kugeln an den Zweigen reichen als Schmuck, brennende Kerzen gehören nicht in die Nähe.
Im Herbst Hagebutten und Zweige mit buntem Laub, im Advent Tannengrün, Kiefer und Eukalyptus, im Winter roter Hartriegel und Korkenzieherweide, im Frühjahr Kirsche, Forsythie und Birke. Für eine große Bodenvase eignen sich lange, verzweigte Äste, die etwa eineinhalb- bis zweimal so hoch sind wie die Vase. Zweige, die blühen sollen, brauchen Wasser, kahle Äste halten auch trocken.
Am besten in einem hohen, schmalen Glaszylinder, der die Stiele stützt, denn Tulpen wachsen in der Vase weiter und neigen sich zum Licht. Kürze die Stiele schräg, stell sie in kaltes Wasser und wechsle es alle zwei Tage. Wer die Zwiebel zeigen will, setzt Tulpen mit Zwiebel und Wurzeln in ein Glas und deckt die Zwiebel mit Moos ab; Wasser brauchen dann nur die Wurzeln.
Teelichter in Gläsern, Servietten in Schwarz, Gold oder Silber, Glücksbringer wie Glücksklee oder kleine Schornsteinfeger und erst kurz vor Mitternacht Partyhüte und Luftschlangen. Steht ein Raclette oder Fondue in der Mitte, kommt die Deko an die Tischenden oder hängt über dem Tisch. Christbaumkugeln in Gold oder Silber in einer Glasschale ergeben eine Tischmitte, die nichts kostet.
Mit dem, was von Weihnachten noch da ist: Lichterketten, weiße Kerzen, goldene und silberne Kugeln, Tannengrün ohne rote Beeren und Sterne aus Papier. Nimm alles Rote weg, sammle die Metalltöne an einer Stelle und ergänze nur Kleinigkeiten wie Luftschlangen oder Konfetti aus Papier. Ein Wecker, der auf kurz vor zwölf steht, wird zum Mittelpunkt für den Countdown.
Das meiste liegt auf dem Weg: Hagebutten, Kastanien, Eicheln, bunte Blätter und Gräser darfst du in kleinen Mengen in der freien Landschaft sammeln. Dazu kommen ein paar Zierkürbisse vom Markt und das, was du schon hast, also Glasvasen, ein Tablett, Windlichter und Kerzen in warmen Farben. Neu kaufen lohnt sich höchstens bei Dingen, die jedes Jahr wiederkommen, etwa einem Läufer in Rost oder Oliv.
Zweige mit Hagebutten, Eichen- oder Ahornzweige mit buntem Laub, Hortensien, die in der Vase eintrocknen, und Gräser. In einem Glaszylinder mit trockenen Gräsern geben Kastanien oder Eicheln am Boden Gewicht und Farbe. Frisches Laub rollt sich nach ein paar Tagen ein, getrocknete Hortensien und Gräser halten dagegen bis weit in den Winter.
Mit einer Gruppe statt vieler Einzelteile: drei Dinge in unterschiedlichen Höhen auf der Fensterbank, zur Seite gerückt, damit die Mitte hell bleibt. Bei bodentiefen Fenstern ohne Fensterbank kommt die Deko auf den Boden, etwa eine Bodenvase mit Ästen und eine Laterne. Abends wirkt ein großes Fenster wie eine Bühne, darum lohnt sich eine Lichterkette oder ein Stern, der nach außen zeigt.
Modern heißt meist: weniger Grün, eine klare Unterlage und ruhige Farben. Typisch sind vier Kerzen auf einem Metallring, einem Teller oder einem Holzbrett, dazu wenig Nobilis oder Eukalyptus und Kerzen in einer Farbe, etwa Weiß, Salbei, Altrosa oder Gold. Längliche Formen passen besser auf schmale Esstische als ein runder Kranz, weil sie in den Streifen zwischen den Gedecken passen.
Stell eine LED-Kerze mit Zeitschaltung hinein, denn echte Flammen löscht der Wind, und das Glas verrußt. Um die Laterne herum oder an den Griff kommen Tannengrün, Zapfen und ein wetterfestes Band, im Inneren halten Moos und Zapfen, weil sie im Regen nicht aufweichen. Der Platz muss so gewählt sein, dass niemand über die Laterne stolpert und sie bei Sturm nicht umfällt.
Auf den Sims passen eine Girlande aus Tannengrün oder Eukalyptus, ein paar Laternen und Strümpfe an Haken. Wird der Kamin benutzt, trocknet Grün über dem Feuer schnell aus, deshalb gehören dort nur LED-Lichter hin und nichts, was in die Öffnung hängt. Ist der Kamin nur Dekoration, gelten die üblichen Regeln für Kerzen: fester Halter, Abstand zu Grün und Wand.
Mit dem, was gerade blüht: Ranunkeln, Tulpen, Narzissen und Kirschzweige in mehreren kleinen Gläsern statt einem großen Strauß, dann bleibt Platz für Kuchen und Geschenke. Gelb, Rosa und Hellblau passen zur Jahreszeit und wirken erwachsener, wenn du sie mit viel Weiß kombinierst. Eine Girlande aus Papierblüten am Fenster oder über dem Tisch braucht keinen Platz auf der Tischplatte.
Für das, was du aufstellst und wieder wegräumst, heißt es Deko, kurz für Dekoration: Herbstdeko, Frühlingsdeko, Tischdeko. Dekor meint ein Muster oder eine Oberfläche, etwa das Blattdekor auf einem Teller oder das Holzdekor einer Schranktür. Deco schreibt man nur im Stilnamen Art Deco, und die Schreibweise Decko gibt es im Deutschen nicht.
Mit wenigen Farben und echten Materialien, etwa Tannengrün, Weiß und einem Metallton, dazu Samt, Glas und Kerzenlicht. Stell die Deko auf zwei oder drei Plätze und lass dazwischen Fläche frei, denn gerade die leeren Stellen lassen die einzelnen Stücke wirken. Warmweißes Licht aus mehreren niedrigen Quellen trägt mehr zur festlichen Stimmung bei als jede zusätzliche Figur.
Vieles darf bleiben. Zapfen, Moos, Holz, Kerzen und getrocknete Hortensien passen auch in den Advent, nur Kürbisse, buntes Laub und Kastanien haben dann ausgedient. Ergänze Tannengrün und tausche die Kerzenfarbe von Rost und Senf zu Weiß, Rot oder Gold, dann wird aus der Herbstdeko ohne Neukauf eine Adventsdeko.